Der Begriff Aquacycling bzw. Wasserfahrrad bezeichnet eine Sportart, bei der mit einem Unterwasser–Ergometer aus behandeltem Edelstahl (meist DIN 1.4404; Gewicht ca. 23 kg) Übungen durchgeführt werden können.
Ein Ergometer ist ein Sportgerät, mit dem die körperliche Arbeit als Leistung in Watt gemessen werden kann. Der Widerstand bei Ergometern soll reproduzierbar und verstellbar sein und bei der Beurteilung nach Löllgen in mindestens fünf Stufen erfolgen.
Das Wasserfahrrad kann, ähnlich wie ein stationäres Ergometer, auf die Körpergröße des Teilnehmers eingestellt werden. Um die optimale Ergonomische Sitzposition zu finden, muss das Bike an Sattel und Lenker horizontal und vertikal anpassbar sein. Um bei Knie- und Hüfteinschränkungen diese Winkel verändern zu können bietet ein Medizinisch geprüfter Ergometer in der Regel die Möglichkeit verschiedene Radien an der Pedalkurbel einzustellen. Dadurch verändert sich die Flex- und/oder Extension der Gelenke nach Indikation des Teilnehmers. Standard bei Therapeutisch eingesetzten Ergometern in der Rehabilitation. Zusätzlich bieten technisch ausgereifte Bikes die Möglichkeit, unterschiedliche Körpergrößen an vorhandene Wassertiefen durch verstellbare Fußteile vorzunehmen.
Die Wassertiefe ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg. Sitzt der Teilnehmer zu flach im Wasser, ist ein runder Tritt nicht mehr möglich, da der Oberschenkel bei der runden Bewegung in der obersten Stellung aus dem Wasser ragt und so der Widerstand unterbrochen wird. Sitzt der Teilnehmer zu tief eingetaucht im Wasser, hat er so viel Auftrieb, dass das Gewicht nicht mehr auf dem Sattel bleiben kann und eine runde und harmonische Tretbewegung unmöglich wird.
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